Das Zollflieger-Abzeichen wurde im November 1942 eingeführt und diente als Dienstabzeichen für Piloten und Bordwarte. Noch im Dezember 1942 ließ das Reichsfinanzzeugamt (RFZA) 30 Stück herstellen, womit es sich beim Zollflieger-Abzeichen um eines der seltensten Abzeichen aus der Zeit des Nationalsozialismus handeln dürfte.
Ob es jemals offiziell ausgegeben wurde ist noch nicht klar, so führt das RFZA im März 1944 noch alle Abzeichen im Inventur-Bestand auf. Dennoch besitzen die Zollmuseen in Hamburg und Aachen je ein Exemplar, wobei Hamburg es sogar von einem ehemaligen Zollpiloten erhielt.

Ab und an sind Internet-Auktionen zu beobachten, in den meisten Fällen war der Startpreis niedrig, außerdem wurde auf eine vermutete Nachkriegsproduktion hingewiesen.

Kopie   Original
kopieflieger Für sich alleine betrachtet, sieht die Kopie nicht schlecht aus. Im Vergleich mit dem Original werden jedoch die deutlichen Abweichungen klar.
Der Propeller sieht ausgefranst aus, die Flügel stimmen in keinem Detail, die Sägezähne der Umrandung sind unsauber und die Farbe des Untergrundes ist zu hell.
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