Die Schule bildete eine Zweigstelle der Zollschule Berlin. Warum man sie nicht zu einer vollwertigen Schule machte, sowie warum sie Berlin unterstand und nicht der viel näheren Schule in Bautzen sind noch nicht bekannt.
Die Architekten Barthold und Tiede errichteten den Bau in den Jahren 1928-31 für das Landesfinanzamt (1937 in Oberfinanzpräsidium umbenannt) Dresden im Stil der sogenannten Neuen Sachlichkeit. Direkt an der Elbe gelegen, waren zur Stabilität eine Stahlbetonwanne sowie etwa 1.000 Betonpfeiler nötig. Im Februar 1945 wurde der elbnahe Flügel bei einem Bombenangriff zerstört und zunächst nicht wieder aufgebaut. Nach dem Krieg nutzte die SED-Bezirksleitung den Bau. In den Jahren 1991-1994 baute der Architekt Peter Kulka das Gebäude zum Sächsischen Landtag um und verlegte den Haupteingang an die Stelle des zerstörten Flügels.

Daten
Akt. Anschrift Devrientstr. 4, D-01067 Dresden
Bestehen Ca. 1938 - 1942
Fläche ?
Schülerzahl ?
Leitung Zollrat/Oberzollrat Adolf Lappe, Zollrat Walter Markus
Übergeordnet Zollschule Berlin, Oberfinanzpräsidium Dresden

 

Bilder

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