img2287 Nachdem alliierte Truppen 1944 in Frankreich gelandet waren (06.06. in der Normandie und 15.08. im Süden), gerieten die Zollgrenzschützer schnell in die Defensive. Partisanen traten massiv auf den Plan und griffen deutsche Besatzungstruppen und -organisationen an. Darüber hinaus kamen die regulären alliierten Truppen schnell voran und trieben deutsche Kräfte vor sich her. Vielfach waren Dienststellen des Zollgrenzschutzes abgeschnitten und konnten den Rückzug in Richtung Reichsgebiet nicht mehr antreten. Wenn möglich, traten sie dann über die Grenzen in die Nachbarländer, um sich dort internieren zu lassen.

Die Schweiz hatte spezielle Internierungslager errichtet, wie z.B. in Hochdorf. Die Mannschaftsdienstgrade durften gemäß Kriegsrecht zu Arbeiten herangezogen werden und taten dies z.B. in der Landwirtschaftlichen Genossenschaft. Lange blieben die Internierten jedoch anscheinend nicht, denn es gibt zahlreiche Beispiele, in denen Zollgrenzschützer nach einer kurzen Internierung in der Schweiz eine weitere Verwendung im Osten oder in Dänemark fanden.

Die Personen auf dem Foto, Deutsche wie Schweizer, machen einen entspannten Eindruck, streng scheint es nicht zugegangen zu sein.