Bedingt durch die Verlegung des 2. Westfälisches Husaren-Regiments Nr. 11 erbaute die Stadt Krefeld in den Jahren 1904-06 die Husarenkaserne. Nach dem Ausrücken des Regiments im Ersten Weltkrieg stand die Anlage zumindest teilweise leer und wurde als Kriegsgefangenenlager genutzt. Ab 1933 von der SA verwendet, zog 1937 die Zollschule in die beiden Gebäude an der Straße Girmesgath und ab etwa September 1942 übernahm das Zollgrenzschutz-Ausbildungslager Krefeld. Im August 1943 war das Gebäude durch Fliegerangriffen stark beschädigt. Nach dem 2. Weltkrieg beherbergten die Gebäude verschiedene Behörden, die durch Luftangriffe zerstörten Teile des Komplexes baute man wieder auf. Von ca. 2005 bis 2007 fanden Restaurierungsarbeiten statt, heute nutzen ein Rehazentrum, Sportorganisationen und ein Restaurant die Anlage.

Daten
Akt. Anschrift Girmesgath, D-47803 Krefeld
Bestehen 07.10.1937 - 18.02.1942
Fläche ?
Schülerzahl 280
Leitung ?
Übergeordnet Reichsfinanzministerium (fachlich), Oberfinanzpräsidium Düsseldorf (administrativ)

 

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