Dies ist ein privater und unabhängiger Webauftritt, der die Geschichte des Grenzaufsichtsdienstes / Zollgrenzschutzes der deutschen Finanzverwaltung von 1919 bis 1950 dokumentiert. Mehr zu den Hintergründen und zur Nutzung dieses Webauftritts erfahren Sie in den rechtlichen Hinweisen (Disclaimer).

Der Grenzaufsichtsdienst war im Wesentlichen für die Verhinderung von Schmuggel und illegalen Grenzübertritten an den Zollgrenzen zuständig. 1937 in Zollgrenzschutz umbenannt, war er in den gut 30 Jahren seines Bestehens unter vielen Bezeichnungen bekannt: Grenzaufsichtsdienst, VGAD (Verstärkter Grenzaufsichtsdienst), VGAD-K (Verstärkter Grenzaufsichtsdienst Küste), Zollgrenzdienst, Zollgrenzschutz.

Der Zollgrenzschutz gehörte bis Mitte 1944 zum Reichsfinanzministerium und wurde danach als Folge des Attentats auf Hitler im Juli 1944 mit der Grenzpolizei des Reichssicherheitshauptamtes zusammengelegt, bis er wenige Tage vor Kriegsende wieder eigenständig wurde. Im Zweiten Weltkrieg war er in den meisten besetzten Gebieten tätig, wobei auch militärischer Einsatz gegen Kriegsgegner und Partisanen stattfand. In der Nachkriegszeit übernahm der Zollgrenzschutz zunehmend Aufgaben der alliierten Besatzungsmächte und ging Anfang der 50er Jahre in der Bundesfinanzverwaltung auf.

Trotz langjähriger Forschung sind viele Aspekte noch ungeklärt. Wenn Sie Informationen, Dokumente, Bilder, Kontakte etc. haben, bitte ich um Nachricht an email. Fragen und Anmerkungen sind jederzeit willkommen.

Im August 2017 feierte zollgrenzschutz.de sein 15-jähriges Bestehen. Das wäre in diesem Umfang ohne die Unterstützung von Privatpersonen, Museen und Archiven aus dem In- und Ausland nicht möglich gewesen. Dafür an dieser Stelle ganz herzlichen Dank!